Katholische Hörfunkarbeit für DLF und DW

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Die "Katholische Hörfunkarbeit" verantwortet die katholischen Verkündigungssendungen im Deutschlandradio und bei der Deutschen Welle. Von seiner Gründung 1960 bis nach der Wende war der Deutschlandfunk in Köln das nationale deutsche Hörfunkprogramm. Daneben gab es mit dem RIAS, dem "Rundfunk im amerikanischen Sektor", einen zweiten Sender, der deutschlandweit zu hören war. Mit dem Mauerfall 1989 gab es eine Reihe von Veränderungen in der deutschen Rundfunklandschaft. Das führte schließlich dazu, dass im Januar 1994 ein neuer nationaler Hörfunksender gegründet wurde, das "Deutschlandradio" - bestehend aus dem Deutschlandfunk in Köln und Deutschlandradio Kultur (heute: Deutschlandfunk Kultur) in Berlin. Letzteres ist wiederum aus der Vereinigung des RIAS und des DS-Kultur, einem kulturorientiertes Hörfunkprogramm aus Ost-Berlin, hervorgegangen. Das Funkhaus Berlin ist weiterhin im alten Rias-Funkhaus untergebracht.
Die "Katholische Hörfunkarbeit für Deutschlandradio und Deutsche Welle" ist eine Arbeitsstelle der Deutschen Bischofskonferenz. Die Beauftragten werden für jeweils drei Jahre von den deutschen Bischöfen ernannt.

Formate und Sendungen

„Gottesdienst - Deutschlandfunk und Deutsche Welle“

Rund um den Globus erstreckt sich die Gemeinde für den Gottesdienst, der sonn- und feiertags von 10.05 bis 11.00 Uhr übertragen wird: bundesweit im Deutschlandfunk und weltweit via Internet über die Deutsche Welle.

„Am Sonntagmorgen - Deutschlandfunk“

Die Sendung "Am Sonntagmorgen" bietet Ihnen eine Viertelstunde geistliche Unterbrechung. Hier finden Sie Beiträge zu Glaubensfragen und Gestalten des Glaubens. Hier ist aber auch Platz für Lebenshilfe, Sinnfragen, Trost und Zweifel - und nicht zuletzt für spirituell ausgerichtete Personenportraits.
Im Wechsel mit der evangelischen Kirche regen bekannte und weniger bekannte Autoren jeden Sonntag von 8.35 bis 8.50 Uhr zum Zuhören und Nachdenken an.

„Die Morgenandacht - Deutschlandfunk“

Die Morgenandacht im Deutschlandfunk ist ein Angebot, den Tag mit einer kurzen religiösen Besinnung zu beginnen: Tröstliches, Anregendes, Ermutigendes. Am frühen Morgen, zwischen 6.35 und 6.40 Uhr, sprechen unsere Autorinnen und Autoren über die kleinen und großen Dinge des Lebens – individuell, authentisch und mit der Bereitschaft, Glauben und Alltag zu verbinden.

„Feiertag - Deutschlandfunk Kultur“

Jeder Sonntag, jeder kirchliche und staatliche Feiertag, beginnt im Programm von Deutschlandfunk Kultur mit der Sendung "Feiertag". Sie ist thematisch so vielfältig wie das spirituelle Suchen der Menschen. Immer aber gehört Musik dazu.
Der Feiertag wird von 7.05 Uhr bis 7.30 Uhr gesendet. Zusammen mit der "Sonntagsmotette" um 6.05 Uhr und dem "Wort zum Tage" um 6.56 Uhr bildet der Feiertag damit den geistlichen Tagesbeginn.

„Wort zum Tage - Deutschlandfunk Kultur“

Das "Wort zum Tage" ist der tägliche Verkündigungsimpuls im Programm von Deutschlandfunk Kultur. Von Montag bis Freitag ist es von 6.23 Uhr bis 6.26 Uhr zu hören. Danach gibt es klassische Musik bis zu den Nachrichten um 6.30 Uhr.
An hohen jüdischen Feiertagen kommt es von der jüdischen Gemeinde. An Sonntagen und kirchlichen Feiertagen gestaltet die "Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgemeinschaften" die Beiträge (um 6.57 Uhr).

„Spurensuche - Deutsche Welle via Internet“

„Spurensuche“ ist ein Angebot, das Wochenende mit einem kurzen religiösen Impuls zu beginnen oder auch abzuschließen: Namhafte Autorinnen und Autoren sprechen und schreiben Ermutigendes, Nachdenkliches, Tröstliches vor dem Hintergrund des Evangeliums und des christlichen Glaubens. Und dies – wie immer - im wöchentlichen Wechsel mit der evangelischen Kirche.

„Glaubenssachen - Deutsche Welle TV“

Worauf Menschen bauen, was ihnen Halt und Hilfe gibt, nach welchen Werten sie sich richten, das ist für viele eine Frage des Glaubens, Glaubenssache eben. Jeden ersten Sonntag im Monat gibt die Kirchensendung "Glaubenssachen" Einblick in die Welt des Glaubens.