Kirche im mdr

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Für alle öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten gibt es besondere Beauftragte der Kirchen. Sie vertreten die Anliegen der Kirchen gegenüber dem Sender und sind verantwortlich für die Verkündigungssendungen. Sie sind auch Ansprechpartner für Hörer, die den Text einer Sendung wünschen, Rat zu einem Problem suchen, das in einer Sendung aufgeworfen wurde, sich positiv oder kritisch zu einer Sendung äußern oder einen Vorschlag für die kirchliche Rundfunkarbeit unterbreiten wollen.

Am 1. 11. 2012 übernahm Dominikanerpater Bernhard Venzke OP das Amt des katholischen Rundfunkbeauftragten für den Mitteldeutschen Rundfunk. Pater Bernhard Venzke stammt aus Osterwieck im Harz und trat 1983 in den Dominikanerorden ein. 1988 in Leipzig zum Priester geweiht, wirkte er seither in der Studenten-, Kinder- und Familienseelsorge. Er war in der Sterbebegleitung und Obdachlosenseelsorge tätig, leitete eine Tagungsstätte und war Seelsorger auf einem Kreuzfahrtschiff. Für die Pfarrei St. Albert in Leipzig-Wahren, die Pater Bernhard seit 2007 leitet, wird er auch in Zukunft als Pfarrer zuständig bleiben.

Formate und Sendungen

„Worte zum Tag“

Im Wechsel mit den evangelischen Kirchen und den Freikirchen ist jeden Morgen im MDR 1 Radio Sachsen, MDR Sachsen-Anhalt und MDR Thüringen das Wort zum Tag zu Hören. Die Verkündigungssendungen, die von geschulten und erfahrenen Sprechern aus Mitteldeutschland geschrieben und gesprochen werden, sollen den Hörern einen positiven, zum Nachdenken anregenden oder auch aufrüttelnden Impuls mit in den Tag geben. Die stetige Nachfrage nach den Manuskripten zeigt deutlich, welcher Beliebtheit sich dieses Format bei den Hörern erfreut.

„Gottesdienstübertragungen“

Jeden Sonntag überträgt der MDR Figaro von 10:00 – 10:57 den Gottesdienst einer ausgewählten katholischen, evangelischen oder freikirchlichen Gemeinde aus dem Sendegebiet. Die Übertragung eines Gottesdienstes bietet den Gemeinden viel kreativen Spielraum und darüber hinaus die Möglichkeit über die Mauern der ihrer Kirchen hinweg zu zeigen, was ihre Gemeinschaft ausmacht. Dabei ist das Interesse an ganz „normalen“ Gottesdiensten, mit denen sich die Hörerinnen und Hörer identifizieren können, sehr groß. Letztendlich geht es immer noch allein um die Verkündigung des Evangeliums – in unserer ganz normalen menschlichen Art.